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Nordlichter – Der Grund warum wir hierher geschickt wurden

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An unseren ersten Tage in Finnland hat es geschneit. Drei Tage lang am Stück. An solchen Tagen kann man die Polarlichter nachts wegen der Wolken und dem Schnee leider nicht sehen. An den darauf folgenden Tagen allerdings war das Wetter richtig schön, wie ihr bei unserer zweiten Schneeschuhwanderung und dem Hundeschlitten fahren vielleicht schon gesehen habt. Diese dann sternenklaren Nächte bieten gute Chancen die Polarlichter tanzen zu sehen. Deswegen haben wir uns des nachts auf den Levi Gipfel, fernab von Licht und hoch oben über der Stadt liegend, begeben. 

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Finnland Potpourri

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Die Tage hier in Finnisch-Lappland sind ganz schön kurz. Um 9.00 Uhr wird der Himmel langsam blau, um 10.00 Uhr hat man das Gefühl es wird hell und um 15.00 Uhr ist es schon wieder komplett schwarz. Dazwischen ist Sonnenauf- und Untergang, bzw. ein langer Aufuntergang.

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Finnland – Das Flitterwochen-Spezial No. 1

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Hallo ihr Lieben,

lange ist hier nichts passiert. Sicherlich nicht weil in unserem Leben nichts passiert wäre, aber unterwegs waren wir zumindest nicht. Für alle, die noch nicht auf dem neuesten Stand sind: Seit Februar sind wir wieder in Deutschland. Im Oktober haben wir geheiratet und im kommenden April werden wir Eltern einer kleinen Tochter.

Und jetzt sind wir in den Flitterwochen: In Finnland. Genauer gesagt in Levi. Dem wahrscheinlich kleinsten, größten Skiort eines Landes. Zumindest fühlt es sich so an. Abgesehen von ein paar Hotels, den dazugehörigen Restaurants und Skiverleihs findet man verteilt auf kleine Nebenstraßen eine Hand voll Blockhütten. Verlässt man den Ort, kommen immer wieder mal Gässchen, die erahnen lassen, dass im Wald versteckt noch ein Häuschen sein muss. Und das war’s. Für uns genau die richtige Umgebung, um einfach mal die Seele baumeln zu lassen.

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Der lange Weg in die Heimat

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Von Luang Prabang aus starteten wir unseren langen Weg in die Heimat. Zunächst verbrachten wir zwei Tage in einem hölzernen Passagierboot auf dem mächtigen Mekong. Weiter führten uns Busse über die thailändische Grenze nach Chiang Kong, Chiang Rai und Chiang Mai.

In letzterem befinden wir uns auch in diesem Moment noch. Tatsächlich ist das der erste Live Beitrag in diesem Blog (abgesehen vom Singapur Beitrag). Heute Abend nehmen wir den Nachtbus nach Bangkok. Dort geht dann am Donnerstag Morgen Ortszeit 9:35 Uhr unser Flieger mit Emirates über Dubai in die Heimat.

Da wir über Busfahrten schon viel geschrieben haben, hier ausschließlich Bilder von unserer Mekongfahrt auf dem Weg in den Norden Laos.

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Von Mönchen und dummen Touristen

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Täglich zwischen sechs und sieben Uhr verlassen die buddhistischen Mönche nicht nur in Luang Prabang, sondern überall, ihre Tempel zum Sammeln ihrer täglichen Nahrung. Nur einmal am Tag und nur bis zwölf Uhr dürfen diese Nahrung zu sich nehmen. Gläubige sitzen am Straßenrand und haben Allerlei für die Mönche dabei. Obst und Reis bilden die Grundnahrungsmittel. Die Mönche gehen an den Menschen, die sitzend oder kniend Essen spenden möchten, vorbei und öffnen ihren Gabentopf. Niemals stehen sie dabei, denn laut Religion darf man einem Mönch nicht auf Augenhöhe begegnen. Die Gläubigen geben eine Hand voll Almosen in den Topf und der Mönch geht weiter. Nur was der Mönch auf diese Weise sammelt, darf er an diesem Tag essen. Soweit die Theorie.

Praktisch hat sich die eigentlich sehr schöne und Stille Zeremonie in Luang Prabang zu einer Touristenattraktion ersten Grades entwickelt. Allmorgendlich stehen Wagenladungen voll Touristen an den Hauptstraßen und fotografieren was das Zeug hält. Das alleine wäre nicht so schlimm, würden selbige nicht auch Teil der Zeremonie sein wollen. Sie kaufen Reis und Süßigkeiten von Straßenverkäufern, die auch schon einen passenden Sitzplatz hergerichtet haben. Dort lassen sie sich dann nieder und tun es den Gläubigen gleich. Was die Wenigsten allerdings wissen: Die Mönche dürfen/möchten von nicht Buddhisten keine Gaben annehmen. Also spielen diese zunächst mit, nehmen die Gaben entgegen und werfen sie fünf Meter weiter in einen ebenfalls vorbereiteten Behälter. So wird nicht nur Essen verschwendet und weggeworfen, sondern auch eine zutiefst religiöse Zeremonie von uns Touristen entwertet.